Whatsapp träumt davon die E-Mail vom Markt zu fegen

Das Team von WhatsApp hat sich vermutlich den größten Gegner herausgesucht, den man sich heutzutage suchen kann. Die Rede ist von der E-Mail. WhatsApp Boss Jan Koum will WhatsApp soweit entwickeln, dass er eine drohende Alternative zur heutigen E-Mail werden soll.

Whatsapp

WhatsApp hat es schließlich geschafft, die SMS (short messaging service) und die MMS (multimedia messaging service) nahezu komplett von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen. Eine SMS-Flatrate ist inzwischen keinen Cent mehr wert, da WhatsApp als freie Alternative und mit viel mehr Optionen einfach die angenehmere Version ist.

Mit den letzten Patches ist es mittlerweile gar möglich, neben Bildern, GIF Animationen, Videos, Sprachnotizen und Standorten sogar PDF-Dokumente zu versenden – das was bislang nur über eine E-Mail möglich war.

“Nutzer können heute schon PDF-Dateien per WhatsApp verschicken. Künftig werden wir weitere Dateiformate hinzufügen, auch für Mitarbeiter in Unternehmen, die Geschäftsdateien austauschen wollen”, so Koum.

Whatsapp hat sich mit seinen Funktionalitäten zum wichtigsten Messenger für die private Nutzung und auch den Business-Bereich gemausert. Aus meiner Erfahrung raus kann gesagt werden, dass mitunter jede Kommunikation im heutugen Business-Unternehmen über den WhatsApp Messenger laufen kann. Im Unternehmen in dem ich tätig bin, haben wir neben einer Informationsgruppe für bestimmte Tarife auch eine Gruppe für unsere Vertriebs-Region. Zusätzlich steht man in ständigem Kontakt mit Kollegen und Vorgesetzten und schickt sich über WhatsApp viele Informationen über den Tag zu.

 

WhatsApp vereinfacht die Kommunikation

In WhatsApp ist es normal, dass man sich ständig schreibt und mit Smileys oder Memes die Nachrichten mit Witz ausschmückt. So kann es auch passieren, dass mein Boss auf die Frage „wie der Tag denn lief“, auch einfach nur ein Foto mit “Schlimmster Tag meines Lebens” bekommt oder er uns per Smiley zum Verkaufen anheizen möchte.

In der bevorstehenden Version werden nun bald noch mehr Funktionen und mehr Formate zum Versenden freigeschaltet und so will man sich gegen die E-Mail und alle anderen Messenger Apps aufspielen.

Allerdings gibt es auch eine klare Linie von WhatsApp, welche sich nicht mit der Meinung von einigen Nutzern deckt. So will man sich rein auf die Entwicklung für Handys und Smart Uhren fokussieren. Virtual Reality Brillen oder Tablet Pcs zählen immer noch nicht zu den von WhatsApp unterstützen Geräten.

“Wir bauen unsere Funktionen nur für Geräte, die Menschen mit sich herumtragen. Virtual-Reality-Brillen gehören nicht dazu, ebenso wie iPads. Viele Menschen fragen uns danach, aber wir machen das nicht. Niemand nimmt sein iPad mit, wenn er ins Kino oder zum Essen geht.”

WhatsApp ist jedenfalls auf einem ordentlichen Weg, so die E-Mail zumindest zum Teil zu verdrängen. Allerdings gibt es noch viele Features, die ich meiner Meinung nach vermisse und hoffe das sie bald zu WhatsApp hinzugefügt werden. Vollständig verschlüsselter Versand von Nachrichten, ein Desktop-Client, eine verbesserte Anruffunktion und vor allem der Support von verschiedenen Handynummern bei Dual-SIM-Smartphones gehören hier nur zu meinen persönlichen Features die dabei sein müssen!

Was haltet ihr von den Plänen? Welche Features fehlen eurer Meinung nach?

iPhone – das meistverkaufte Smartphone

Das iPhone von Apple ist das meistverkaufte Mobiltelefon aller Zeiten. Allein 2011 wurden 72 Millionen iPhone verkauft. Seit der Einführung 2007, bis einschließlich 2017 wurden weltweit üb er 500 Millionen Geräte ausgeliefert. Eine unglaublich hohe Zahl. Vor allem bei dem hohen Verkaufspreis. Doch das Marketing zahlt sich aus. Die künstliche Verknappung der Geräte zum Release ebenso. Steve Jobs hat hier ein Kultgerät erschaffen welches Generationen beherrscht. Im Schnitt werden inzwischen jährlich in etwa 130 Millionen Geräte verkauft. In aller Regel kauft sich jeder dritte Besitzer jährlich ein neues. Jeder zweite alle zwei Jahre.

 

iPhone Verkäufe
iPhone Sales in den letzten 10 Jahren. Quelle: Statista.com

 

Zur Einführung des iPhone in Deutschland war es, Telekom sei Dank, unmöglich ein iPhone in Verbindung mit einer Prepaid SIM-Karte zu nutzen. Durch den SIM-Lock war es nur möglich T-Mobile SIM Karten im iPhone einzusetzen. Inzwischen hat sich jedoch einiges getan. So gibt es viele Möglichkeiten, ein iPhone ohne SIM-Lock zu kaufen. Ob bei Amazon, ebay, Media Markt und Co. Auch in anderen Ländern wie Italien, England oder der Schweiz lassen sich ungelockte Geräte kaufen. Zudem ist ein eigener Unlock eines T-Mobile Gerätes möglich.

 

Verschiedene Tarife möglich

Es gibt inzwischen einige Tarife die sich perfekt für das iPhone eignen. Neben einem Vertragshandy greifen viele auch auf sogenannte Prepaid Tarife zurück. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand. Ein Tarif von einem Prepaid Anbieter bietet völlige Unabhängigkeit, ohne lange Vertragslaufzeit. Mit einem Tarif auf Guthabenbasis ist es möglich sehr günstig mobil zu telefonieren und im Internet zu surfen. Zudem ist eine Schufa Abfrage ausgeschlossen. So bekommen auch Menschen mit negativem Eintrag eine SIM-Karte. Man ist vor Verschuldung geschützt und hat die volle Kontrolle über seine Kosten. Die Vorteile in der Zusammenfassung:

  • Ein Preis in alle Netze
  • Startpaket inkl. Startguthaben
  • Optionale Tarife
  • Jederzeit kündbar
  • Schutz vor Betrug

 

Discoplus als attraktiver Anbieter

Den derzeit attraktivsten Tarif bietet Discoplus im Netz von O2. Bei Discoplus telefonieren und simsen Kunden in alle deutschen Netze für 7,5 Cent die Minute und SMS. Der optional hinzu buchbare Datentarif eignet sich hervorragend für das Mobile Surfen im Internet. Mit den Paket Tarifen kann jeder sein Wunschpaket selbst buchen. Die Allnet Tarife bieten zudem eine Sprach- und SMS Flatrate in alle deutschen Netze. Das Mobile Internet ist auf ein bestimmtes Datenvolumen begrenzt. Wird das vorgegebene Datenvolumen erreicht, so drosselt Discoplus jedoch die Surfgeschwindigkeit auf GPRS hinunter. Dabei kommt der HSDPA Standard zum Einsatz. Surfen tun Kunden mit 7,2 Mbit/s. Dies entspricht in etwa der einem DSL 6000 Anschluss. Die Mindestlaufzeit der optionalen Tarife beträgt 1 Monat und ist jederzeit kündbar. Das Startpaket kostet einmalig 9,95€ und bietet ein Startguthaben von 5,-€. Versandkosten fallen keine an.

Discoplus

Aber auch Anbieter wie Klarmobil, Hellomobil oder Blau und Simyo bieten sehr gute Tarife mit optional hinzu buchbaren Tarifen. Im Grunde kann man mit einem Prepaid Tarif nicht viel falsch machen. Gefällt einem das Angebot nicht, so kann jederzeit problemlos gekündigt werden.

 

Verschiedene SIM-Karten Formate

Der Mobilfunkmarkt bietet inzwischen 5 SIM-Formate. Die älteste SIM hat das Format einer Kreditkarte. Anschließend wurde sie deutlich verkleinert. Die Mini-SIM ist die weltweit am verbreitetste SIM. Seit dem iPhone 4 hingegen setzt Apple die Micro-SIM Karten ein. Diese wurden noch einmal etwas verkleinert. Mit dem iPhone 5 wechselte Apple gar auf das Nano- SIM Format. Aktuell experimentiert man mit der Apple-SIM, welche die im Handel erhältliche SIM völlig ersetzen soll. Hierbei wählt der Kunde auf dem Smartphone oder Tablet den gewünschten Tarif aus und kann sofort lostelefonieren. Doch birgt dies auch einige Nachteile. So wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein privat/anonym eine Prepaid SIM zu kaufen und zu nutzen. Es wird praktisch keine Privatsphäre mehr geben. Die totale Überwachung gewinnt die völlige Überhand.

SIM-Karte
Verschiedene SIM Karten Formate